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Rad am Rhein ist umgezogen. Nach zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit probieren die Kreisverbände links und rechts des Rheins seit Früjahr 2011 unterschiedliche Wege. Das Magazin der Düsseldorfer ADFC heißt weiter Rad am Rhein und ist jetzt hier zu finden. Die ADFC-Verbände Rhein-Kreis Neuss und Krefeld/Viersen haben ein eigenes Magazin "Rad am Niederrhein" aufgelegt, das Sie hier finden können.

Lohnt sich immer wieder: mit dem Rad zur Arbeit!

Die jährliche Gemeinschaftsaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von ADFC und AOK hat im Jahr 2006 mit bundesweit 125 000 Teilnehmern einen neuen Rekord erzielt.

Rund um den Rhein von Bonn bis Mülheim fuhren 4.313 Fahrradpendler in 796 Betrieben begeistert mit. 40 Prozent der Teilnehmer organisierten sich zu einem der 1.750 Viererteams – da machte das Mitradeln besonderen Spaß, denn im Team motivieren sich die Teilnehmer gegenseitig. Im Winter wurde aber nicht nur Statistik geführt, sondern auch noch weiter fleißig mit dem Rad zur Arbeit gefahren – Schnee und Eis gab es ja kaum. Und es wurden die von den Sponsoren Gazelle, Ortlieb, Abus und Ameropa gestifteten Preise verteilt, darunter als Hauptgewinne mehrere hochwertige und alltagstaugliche Fahrräder. So lohnte sich für einige glückliche Teilnehmer die Aktion noch ganz besonders. Der ADFC war bei den Preisverleihungen in Düsseldorf und Neuss dabei und fragte die Gewinner nach ihren Erfahrungen.

Unterstützung in den Betrieben nimmt zu

Anfang Dezember nahm Hannelore Ludwig beim Handelsblatt in Düsseldorf gleich neben der AOK den Hauptgewinn entgegen – ein elegantes rotes Fahrrad der Marke Gazelle. Das war so kurz vor Weihnachten genau die richtige Überraschung! Frau Ludwig fährt täglich sieben Kilometer von Oberkassel über den Rhein ins Büro auf der Kasernenstraße und gehörte Anfang des Sommers zu den ersten, die sich bei der AOK zur Aktion anmeldeten. Es war bereits ihre zweite Teilnahme. Von der Aktion hatte sie über das Firmen-Intranet und aus Rad am Rhein erfahren.

Im Rhein-Kreis Neuss war Annette Schwanitz die Glückliche, die ein Fahrrad in Empfang nehmen konnte. Die Krankenschwester fährt seit 20 Jahren täglich 6 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz in den Augustinus-Kliniken, auch bei Regen. Sonja Linke aus Kaarst-Holzbüttgen gewann eine praktische Fahrradtasche. Auch sie ist Krankenschwester und hat einen Weg von 6 Kilometern zu ihrem Arbeitsplatz im Johanna-Etienne-Krankenhaus. Sie hat sich vorgenommen, beim nächsten Mal im Kollegenkreis noch mehr Teilnehmer für die Aktion zu gewinnen.

Ein Ortlieb-Tagesrucksack ging an Daniela Salchert, die bei der Neusser Sparkasse in Grevenbroich arbeitet. Da im Firmen-Intranet und per Aushang auf die Aktion hingewiesen wurde, nahmen dort insgesamt 23 Mitarbeiter teil – die zweithöchste Teilnehmerzahl in einem Betrieb im Rhein-Kreis Neuss. Interne Anreize motivieren noch mehr Mitarbeiter Besonders viele Teilnehmer gab es bei der Firma Erftcarbon, hier machten 28 von 240 Mitarbeitern bei der Aktion mit. Die stolze Quote von 12 Prozent war dem Engagement der Betriebsratsvorsitzenden Ute Werres zu verdanken, die bei bei der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern persönlich für die Aktion geworben hat. Sara-Maria Schnabel gewann einen hochwertigen Abus-Fahrradhelm, aber auch ihre Kollegen gingen nicht leer aus, denn Erftcarbon hatte intern weitere Preise ausgelobt!

Rad am Rhein sucht den Fahrradpendlerhelden

Wir von Rad am Rhein finden bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ vor allem die TeilnehmerInnen und ihre persönlichen Erlebnisse mit dem Fahrrad interessant. So schrieb uns Ulrich Freischlad aus Krefeld stolz, dass er in 25 Jahre 117.000 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit zurückgelegt hat. Das nennen wir Ausdauer! Wir wollen noch mehr von unseren fahrradpendelnden Lesern wissen. Deshalb ruft Rad am Rhein auf: Meldet Euch, erzählt uns Eure Geschichte, Wir möchten jemanden von Euch bei der nächsten Aktion von Anfang bis Ende begleiten. Wir suchen dabei keinen Superradler, sondern ganz normale HeldInnen des Alltags. Durchschnittliche AlltagsfahrerInnen mit ihren Sorgen, Freuden und Nöten.

Heribert Adamsky