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Rad am Rhein ist umgezogen. Nach zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit probieren die Kreisverbände links und rechts des Rheins seit Früjahr 2011 unterschiedliche Wege. Das Magazin der Düsseldorfer ADFC heißt weiter Rad am Rhein und ist jetzt hier zu finden. Die ADFC-Verbände Rhein-Kreis Neuss und Krefeld/Viersen haben ein eigenes Magazin "Rad am Niederrhein" aufgelegt, das Sie hier finden können.

Zweite Düsseldorfer Sternfahrt

Die Fahrradsternfahrt nach Düsseldorf am letzten Juniwochenende wird zu einem festen Ereignis im ADFC-Jahreskalender. Rüdiger Heumann berichtet von der zweiten Auflage dieses Ereignisses.

Monatelang hatte ich mit Fahrrad-Begeisterten aus Düsseldorf, Duisburg, Krefeld, Mettmann und Neuss an Startpunkten und –zeiten gefeilt und Routen (um-)gelegt. Die letzten beiden Wochen vor der Sternfahrt war ich jeden Abend irgendwo in Düsseldorf gewesen und hatte eine Infokarte unter Gepäckträgerbügel geklemmt. Jetzt stand ich als einziger Radfahrer in der Bismarckstraße und wartete auf den Sturm, den ich losgetreten zu haben hoffte.

Als erstes kam der Strahl aus Lörick mit den Willichern und Krefeldern, da war ich dann nicht mehr allein, aber es blieb doch noch so schrecklich viel Platz in der Bismarckstraße.

Zehn Minuten mussten wir warten. Dann ging es Schlag auf Schlag: Es folgten die Doppelstrahlen Erkrath/Benrath und Staufenplatz/Klemensplatz. Jetzt war die Bismarckstraße schon gut gefüllt und die stärkste Gruppe aus Neuss fehlte noch. Erleichterung – die Mühen hatten sich gelohnt.

Wegen Koordinierungsproblemen zwischen der Polizei in Neuss und Düsseldorf ließen die Neusser auf sich warten. Doch da waren die ersten Klingeltöne, die auch sogleich beantwortet wurden, und wenig später mussten zweihundert weitere Räder ihren Platz in der Bismarckstraße finden.

Jetzt sollte es eigentlich gleich weiter gehen mit dem gemeinsamen Korso durch die Innenstadt, aber bis alle grünen Einsatzkräfte einsortiert waren, dauerte es ...

Erste Radler wurden unruhig „Was ist den los?“ – „Wann geht’s denn weiter?“ Alles, was man nicht testet, geht schief. So auch jetzt: Mit meiner Flüstertüte stand ich den zweihundert Metern Radlerstau hilflos gegenüber.

Bevor es zu ersten Verlusten kam, ging es dann endlich los. Zunächst auf die Königsallee, wo so manchem Passanten der Mund offen stehenblieb angesichts des minutenlangen Geklingels. Es folgte wenige Minuten später der Höhepunkt des Korsos: Der Tausendfüßler gehörte für kurze Zeit uns.

Oben wartete die Presse mit Kameras und einige Teilnehmer nutzten die Gelegenheit für ein Päuschen an diesem ungewohnten Aussichtspunkt.

Über die Herzogstraße ging es dann an den Rhein, wo mit dem RadAktiv Tag ein buntes Gemisch aus Informationen, Aktionen und Unterhaltung rund um das Rad die Sternfahrt abschloss.

2010 sehen wir uns zur Dritten Düsseldorfer Sternfahrt – womöglich in einem neuen Kleid, denn das bisherige fing bei 1000 Teilnehmern an zu kneifen.

Stimmen zur Sternfahrt

Ein Düsseldorfer ADFC-Mitglied, als Ordner am Aquazoo tätig: „Uns hat die Sternfahrt super gefallen, die Stimmung war toll, das Wetter hat mitgespielt, die lange Fahrradschlange war beeindruckend. Am Aquazoo versammelten sich zwar nicht so sehr viele, aber mit der geballten Kraft, die von Duisburg heranrollte, waren wir eine gute Hundertschaft. Beim Korso durch die Innenstadt kamen an der Kö die Passanten aus dem Staunen nicht heraus über die vielen Radfahrer.“

Ein Teilnehmer aus Krefeld: „Manchem Passanten an der Königsallee blieb der Mund offen stehen, als wir als eine scheinbar unendliche Kette gut gelaunter Radlerinnen und Radler an ihnen vorbei rollten.“

Ein Teilnehmer aus Erkrath: „Die vielen Passanten, die mit dem Wochenendeinkauf beschäftigt waren oder die Autofahrer, die warten mussten, bis der Korso vorbei war, nahmen die Vorbeifahrt eher gelassen oder winkten fröhlich mit Rufen wie "Giro d’Italia" ...

Rüdiger Heumann